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Der Stadtgottesacker Halle

Flyer zur Geschichte des Campo Santo einst und heute

 

Der Stadtgottesacker – nach dem Vorbild italienischer Campo Santo Anlagen ab 1557 erbaut – gilt als ein Meisterwerk der Renaissance nördlich der Alpen. Die rhombusförmige Anlage auf dem Martinsberg misst ca. 113 x 123 x 129 x 150 Meter und ist von einer fünf bis sechs Meter hohen Mauer umgeben.

Das schon im Mittelalter für Massenbestattungen in Pestzeiten genutze Areal wurde in über dreißigjähriger Bauzeit von Nickel Hoffmann errichtet. Die mächtige Umfassungsmauer beherbergt 94 Gruften, welche durch Schwibbögen überbrückt sind und nach innen offene Arkaden bilden.

Unter den Arkaden sowie in dem erst seit ca. 1820 für Bestattungen genutzten Innenraum ruhen Honoratioren der Stadt Halle sowie berühmte Professoren der halleschen Universität, unter ihnen (nicht im Flyer erwähnt) Gottfried Olearius, Johann Anastasius Freylinghausen, Johann Gottlieb Heineccius, Johann Christoph von Dreyhaupt, Johann Salomo Semler, Wilhelm Gesenius, Robert Franz, Richard von Volkmann, Carl Wentzel u. v. a. mehr.

 

Zum Download des Flyers:

Externer Link Flyer Außenseite (736 KB, jpg)

Externer Link Flyer Innenseite (655 KB, jpg)

 

Sehen Sie sich auch den Flyer Marktkirche an.